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Schmetterling

Arbeitsgruppe Transformatives Forschen

Forschungsmethoden, Philosophien des Wissens und die Haltung von Forschenden bedürfen der kritischen Reflexion. Hier finden Sie einführende Informationen zum transformativen Forschen und Möglichkeiten, sich direkt mit der internationalen, interdisziplinären Arbeitsgruppe Transformatives Forschen auszutauschen. Die Arbeitsgruppe trifft sich seit 2020 drei- bis viermal jährlich online, um sich gegenseitig in Forschungsvorhaben zu unterstützen. Ohne starre Definitionen und mit Raum zur Unsicherheit gehen wir gemeinsam Reflexionsprozesse ein.

Einblicke in unsere Arbeit

Die Arbeitsgruppe Transformatives Forschen bespricht laufend aktuelle Forschungsprojekte ihrer Mitglieder, organisiert Workshops und lädt zu interdisziplinären Gastvorträgen ein.

Worum es bei der transformativen Forschung geht

Die Arbeitsgruppe Transformative Forschung wurde im Jahr 2020 gegründet. Seitdem haben wir viele Präsentationen, Redner:innen und Diskussionen, kreative Sitzungen und viele offene Fragen gehabt. Die Arbeitsgruppe resümiert daher in einem laufenden Prozess unser Verständnis von transformativer Forschung.

Projektvorstellungen
 

Verschiedene Wissenschaftler:innen unserer Arbeitsgruppe präsentieren regelmäßig ihre Forschungsprojekte in den Bereichen der sozial-ökologischen Transformation, feministischen Theorie, epistemischen Gewalt und phänomenologischen Forschung. 

Menschen verbinden

Unsere Arbeitsgruppe bringt  Menschen unterschiedlicher Disziplinen, akademischer Grade und Nationalitäten zusammen und lebt von der Überzeugung, dass es Räume braucht, in denen sich über diese Grenzen hinweg ausgetauscht werden kann.

Mitglieder unserer Arbeitsgruppe sind: María Bélen Garrido, Sophie Elixhauser, Mélodie Cohen, Marie Teich, Isabella Rega, Tanja Kleibl u.v.m. 

Brücken bauen und den Wandel verkörpern

Als Wissenschaftler:innen, Feminist:innen und Umweltschützer:innen sind wir oft mit Trennlinien konfrontiert, die einen Wandel behindern. Im Gespräch bemühen wir uns darum, diese Brüche und Trennlinien aufzuspüren, Ambiguitäten auszuhalten und Spannungen als transformativen Motor zu begreifen.

Ethik und Methoden in der Transformationsforschung

Das Bewusstsein für die Schäden früherer und gegenwärtiger Praktiken und die Notwendigkeit, Institutionen und Methoden zu dekolonisieren und die Forschung zu indigenisieren, ist gewachsen. Für diese Prozesse ist es notwendig, sich mit dem „Wie" der ko-kreativen Forschung zu befassen.

Kritische Selbstreflexion

Wie lesen und diskutieren Texte aus verschiedenen Disziplinen, die eine kritische Selbstreflektion zu Themen struktureller Diskriminierung ermöglichen. 

Im Gespräch mit Prof. Dr. Barbara Schellhammer, Professorin am Lehrstuhl für Intercultural Social Transformation

„Transformatives Forschen zielt auf Veränderungsprozesse in mindestens drei Richtungen: Erstens möchte es bereits durch den Forschungsprozess (und nicht erst durch dessen Ergebnisse) Wandel bewirken. Zweitens setzt sich das Forschungsvorhaben selbst durch die Auseinandersetzung mit konkreten Sachfragen der Veränderung aus. Diese wird kontinuierlich auf einer Meta-Ebene kritisch begleitet. Drittens gehen die Forscher:innen selbst anders aus diesem Geschehen hervor.“

Perspektiven des transformativen Forschens
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Löwenzahn Felder

Was ist transformatives Forschen ?

Wer Transformationen, also große gesellschaftliche Veränderungsprozesse, erforscht, der beobachtet und beschreibt nicht nur Veränderungen, sondern trägt auch selbst zum Wandel bei. Forschung verändert die Forscher:innen und die Erforschten gleichermaßen. Transformative Forschung weiß um diese vielen Dimensionen des Wandels und beschäftigt sich mit ihnen. Es gibt nicht DIE eine Definition für transformatives Forschen. Was die verschiedenen Definitionen eint, ist der Wunsch, durch transformative Forschung den Wandel zu verstehen und in eine positive Richtung zu lenken.

„Transformative Forschung zielt darauf ab, in einem gemeinsamen Prozess zwischen Wissenschaftler:innen und Praxisakteur:innen technische, soziale, und organisationale Lösungen für aktuelle Probleme zu entwickeln“ (Schader Stiftung)

 

„Transformative Forschung orientiert sich an konkreten gesellschaftlichen Problemen und ist gekennzeichnet durch einen expliziten Interventionsanspruch. Ziel ist es, konkrete Veränderungsprozesse zu katalysieren und dabei Stakeholder aktiv in den Forschungsprozess mit einzubeziehen“ (Wuppertal Institut)

 

Erfahre mehr über transformatives Forschen in unserem Podcast!

Werde Teil unserer Arbeitsgruppe!

Melden Sie sich gerne bei uns: zgf@hfph.de

Weiterführende Information

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Lena Schützle

Die Arbeitsgruppe transformatives Forschen wird von Lena Schützle (Hochschule für Philosophie München) betreut.

Kontakt: zgf@hfph.de

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